BBU-Vorstandsmitglied Maren Kern zum Immobilienmarkt: Wohnungswirtschaft in der Krise gut und stabil aufgestellt

Die fünf wichtigen Kernaussagen zum Immobilienmarkt in Berlin und Brandenburg. Mehr als 800.000 bestehende und neu abgeschlossene Mietverträge sowie eigens in Auftrag gegebene Studien wurden für den neuen BBU-Marktmonitor ausgewertet. „In großer Detailtiefe können auf seiner Grundlage fundierte und repräsentative Aussagen zur Entwicklung der Immobilienmärkte in Berlin und Brandenburg getroffen werden”, so Maren Kern, Vorstandsmitglied beim Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V. (BBU). Wichtigstes Ergebnis: Die Wohnungswirtschaft ist in der Krise gut und stabil aufgestellt.

IVD Berlin-Brandenburg: Die Schere bei den Mieten öffnet sich weiter

Die Ausdifferenzierung zwischen dem unteren und oberen Preissegment bei Mietwohnungen in der Hauptstadt setzt sich fort – Transaktionen und Geldumsatz bei Renditeimmobilien sind zurückgegangen – der Markt nähert sich der Normalität. Zu diesem Ergebnis kommt der IVD Berlin-Brandenburg e.V. in seinem Immobilienpreisservice für die Metropolregion Berlin-Brandenburg zum Stichtag 1. Oktober 2009, den er im Rahmen der 8. Berlin- Brandenburger Immobilientage präsentierte.

ImmoStudie 2009: Portale bleiben wichtigster Kanal für professionelle Vermarktung; große regionale Unterschiede bei Portalwahl und -bewertung

Immobilienportale werden zur professionellen Vermarktung von Immobilien werden am häufigsten genutzt, mit steigender Tendenz. So lautet eines der Kernergebnisse der ImmoStudie 2009 des Instituts für Wirtschaftsinformatik und Neue Medien an der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) erstellt von Prof. Dr. Thomas Hess und Dipl.-Kfm. Florian Mann. Immobilienscout24, Immonet.de und Immowelt sind führend. Gut 98 Prozent aller 1.308 befragten Immobilienunternehmen nutzen bereits Immobilienportale, davon über die Hälfte mindestens drei parallel.

Nassauische Heimstätte: Senioren-Wohnprojekt in Dreieich-Buchschlag

Buchwaldstraße 16 in Dreieich-Buchschlag. Hier baut die Nassauische Heimstätte zwölf geförderte Wohnungen zusammen mit der Initiative ‚Unter einem Dach e.V.‘ als gemeinschaftliches Wohnprojekt. Das ist ihre Antwort auf die demografische Entwicklung.

Pestel: Deutschland braucht jährlich 400.000 neue Wohnungen

Deutschland baut zu wenige Wohnungen für ältere Menschen, Familien und Singles. Die aktuelle Studie „Wohnungsmangel in Deutschland?” des Eduard Pestel Instituts kommt zu dem Ergebnis, dass bis zum Jahr 2025 bundesweit rund 400.000 Wohnungen jährlich neu erstellt werden müssen. Tatsächlich gebaut wird allerdings viel weniger: 2008 wurden nicht einmal 200.000 Wohnungen fertig gestellt. Die Folgen der zunehmenden Wohnraumknappheit bekommen Menschen in Ballungsräumen wie München, Stuttgart, Köln oder Hamburg bereits zu spüren: Kaum bezahlbare Mieten, soziale Spannungen und keine barrierefreien Wohnungen für die zunehmende ältere Bevölkerung.

Techem: 202 Städte auf dem Umzugsprüfstand

Die Deutschen sind mobil wie noch nie. Im Jahr 2007 hat die Zahl der Haushaltswechsel mit 12,7 Prozent ihren Höchststand erreicht. Die Umzugsquote nimmt damit im Vergleich zum Vorjahr um 1,8 Prozent zu und ist die höchste seit 1985. Nach wie vor sind dabei ostdeutsche Haushalte mit 13,9 Prozent (Vorjahr: 11,1) mobiler als westdeutsche mit 12,3 Prozent (Vorjahr: 10,8).