Liebe Leserin, lieber Leser,

der Februar steht im Zeichen des Konjunkturpaketes II. BFW-Präsident Rasch warnte vor fatalen Folgen für Wohnungs- und Immobilienunternehmen, wenn das Paket so beschlossen wird.

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Ihr Gerd Warda

BFW-Präsident Rasch zum Konjunkturpaket II: Dies hätte für unsere Branche fatale Folgen

Das Konjunkturpaket II hätte für die Wohnungs- und Immobilienwirtschaftbranche fatale Folgen, wenn es so beschlossen würde, warnt BFW-Präsident Rasch. Unternehmen, die in den Neubau von Wohnungen investieren, können weder den mit 15 Milliarden Euro ausgestatteten Versorgungsschirm zur Sicherung der Kreditversorgung der Wirtschaft nutzen, noch das KfW-Paket für Unternehmen in Höhe von 100 Milliarden Euro.


Pestel: Deutschland braucht jährlich 400.000 neue Wohnungen

Deutschland baut zu wenige Wohnungen für ältere Menschen, Familien und Singles. Die aktuelle Studie „Wohnungsmangel in Deutschland?” des Eduard Pestel Instituts kommt zu dem Ergebnis, dass bis zum Jahr 2025 bundesweit rund 400.000 Wohnungen jährlich neu erstellt werden müssen. Tatsächlich gebaut wird allerdings viel weniger: 2008 wurden nicht einmal 200.000 Wohnungen fertig gestellt. Die Folgen der zunehmenden Wohnraumknappheit bekommen Menschen in Ballungsräumen wie München, Stuttgart, Köln oder Hamburg bereits zu spüren: Kaum bezahlbare Mieten, soziale Spannungen und keine barrierefreien Wohnungen für die zunehmende ältere Bevölkerung.

Wärmepumpen im Neubau: Vielversprechende Pflicht der Wohnungswirtschaft

Wer verlässlich Kosten beim Heizen sparen möchte, muß auf Alternativen setzen. Der Einsatz von Wärmepumpen ist ein Weg. Robert John Doelling stellt das System vor.


Dachdämmung: Schutz vor Hitze und Kälte

Baufachleuten ist seit langem klar, dass mehr als bisher für die Dämmung von Gebäuden getan werden muss, die Aufträge bleiben jedoch aus, da bessere gedämmte Bauten auch entsprechend mehr kosten. Die Politik versucht nun Maßnahmen einzuleiten, die sich unter dem Schlagwort Umweltschutz besser umsetzen lassen.


Umsorgtes Wohnen bei der GWG

Die GWG München hat letztes Jahr mit verschiedenen sozialen Trägern für ihren gesamten Mietwohnungsbestand Kooperationsverträge abgeschlossen, die sicher stellen sollen, dass ihre Mieterinnen und Mieter jederzeit auf Abruf eine große Anzahl verschiedenster wohnungsnaher, sozialer Dienstleistungen in Anspruch nehmen können.

GWG München: WGplus ab 2009 für Menschen mit Demenzerkrankung

Die Weiterentwicklung des im vorherigen Artikel beschriebenen Wohnungsangebotes der GWG für Senioren erstreckt sich auf eine Personengruppe, die bisher in der Wohnungspolitik noch wenig Beachtung fand: Menschen mit Demenzerkrankung.


Das Verwirrspiel um Hertie – verlieren am Ende alle?

Liebe Leserinnen, liebe Leser,
der Insolvenzfall Hertie wird immer mehr zum Verwirrspiel – und es besteht die Gefahr, dass am Ende alle verlieren. Auf der einen Seite steht der Insolvenzverwalter Biner Bähr, der dem Wirtschaftministerium in NRW eine Investorengruppe präsentierte, die eine neue Auffanggesellschaft für das operative Hertie-Geschäft finanzieren wird, dafür aber eine Landesbürgschaft benötigt. Den Antrag dafür dürften sie so schnell wie möglich stellen.

Bestandssanierung in bewohntem Zustand – Geklinkerte Fassade mit 5000 Quadratmeter Vollwärmeschutz

Fassadensanierung bei Klinkerbauten ist eine hohe Kunst. Die Düsseldorfer Bau- und Spargenossenschaft ließ 5000 Quadratmeter Vollwärmeschutz anbringen, und dies in bewohntem Zustand. Alles über Planung und Organisation lesen Sie im nachfolgenden Bericht.

Das langlebige Gründach – zweiter Teil


Für das Gründach gilt die gleiche Formel, wie für alle Dächer: „Billige” Baustoffe und „billige” Konstruktionen werden in der Regel im Nachhinein sehr teuer. Deshalb sollte auf eine qualitativ hochwertige und praxisbewährte Eindeckung des Daches als Basis für eine fachgerechte, systemerprobte Dachbegrünung Wert gelegt werden.

Naturwerkstein und Kunstwerkststein


Wie sich die Bezeichnung des Natursteins zusammensetzt, wie Natur- und Kunststein genormt sind und was Sie über dieses Thema wissen sollten, erläutert Hans Jürgen Krolkiewicz im ersten Teil der Baustoffserie.

STÄWOG: 50er Jahre Schlichtwohnungen wurden Schmuckstücke

Der Beitrag ist zukunftweisend, mit dieser Begründung wurde das Modernisierungsprojekt der STÄWOG - Städtische Wohnungsgesellschaft Bremerhaven mbH im Rahmen des Bauherrenpreises „Vorbildlicher Wohnungsbau im Land Bremen” 2008 mit einer Anerkennung ausgezeichnet. Wie aus Schlichtwohnungen Schmuckstücke wurden lesen Sie




Von der Wohnhöhle zum Wolkenkratzer
und vielleicht wieder zurück?

Hans Jürgen Krolkiewicz beginnt im ersten Teil der Baugeschichte mit Naturhöhlen, streift Adam und Eva, kommt dann aber schnell zu Baumeisterträumen aus Holz und Stahl.

Zinsgünstige Darlehen der KfW für Wohngebäude

Die Finanzierungsangebote der KfW Förderbank unterstützen private Investoren als auch Wohnungsunternehmen beim umweltfreundlichen Bauen und Sanieren von Wohngebäuden sowie von Alten-, Wohn- und Pflegeheimen.

Kapitalmarktkrise und Versicherungswirtschaft: werden jetzt die Prämien teurer?

Die Kapitalmarktkrise und dort insbesondere die Schwierigkeiten, mit denen die meisten Banken zu kämpfen haben, dominieren seit dem vergangenen Herbst die Schlagzeilen, nur gelegentlich durchbrochen von dem Gezerre um staatliche Rettungspakete. Der Versicherungswirtschaft scheint es erstaunlicherweise zu gelingen, sich von diesen Verwerfungen weitgehend abzukoppeln, sieht man einmal von dem ehemaligen Branchenprimus und Global Champion AIG ab. Wolf-Rüdiger Senk schaut für uns hinter die Kulissen.

AIG: Vom Vorzeige-Unternehmen zum Penny-Stock

Markus Gotzi meint … Gerne würde ich an dieser Stelle mal wieder etwas Nettes, Aufmunterndes schreiben, doch die Zeiten lassen es nicht zu. Täglich neue Horror-Meldungen. Der weltgrößte Versicherer AIG meldet den dicksten jemals von irgendeinem Unternehmen der Erde verursachten Verlust und muss mit hunderten von Milliarden Dollar Staatsgeld gestützt werden. Innerhalb eines Jahres krachte der Aktienkurs von mehr als 40 Dollar auf weniger als 40 Cent ein. Vom Vorzeige-Unternehmen zum Penny-Stock.

Soziales Management bei der Baugenossenschaft Familienheim: Eine „Win-Win-Situation” für alle Beteiligten

Wenn Mieter nicht miteinander auskommen oder auffällig werden, dann holt die Baugenossenschaft Familienheim Anita Neidhardt-März (52) vom Diakonischen Werk in Villingen-Schwenningen. Die ausgebildete Sozialarbeiterin und Sozialtherapeutin hat in den letzten eineinhalb Jahren mit vielen Mietern Kontakt gehabt.

IASTE-Konferenz in Oxford: Das Ende der Masterpläne

In den westlichen Industrieländern ist die Zeit der privaten Investment-Entwicklungen vorbei. Urban governance lautet das neue Paradigma. Dieser neue Trend wurde auf der internationalen Konferenz von IASTE, der „International Association for the Study of Traditional Envorinments” in Oxford deutlich.

Bundesweit gibt es weniger freie Wohnungen

Die Zahl der freien Wohnungen nimmt deutschlandweit ab. Das geht aus dem aktuellen Techem-empirica-Leerstandsindex für das Jahr 2007 hervor. Entspannende Ergebnisse der Gemeinschaftsstudie des weltweit tätigen Energiedienstleisters Techem und des Bonner Marktforschungsinstituts empirica für Ostdeutschland und Städte.

GEWOBA nutzt KfW-Programm Öko-Plus im großen Stil


2008 investierte die bremische GEWOBA Mittel in Höhe von 13,8 Millionen Euro aus dem KfW-Programm Öko Plus für energetische Maßnahmen. Doch leider scheint die Zeit der günstigen Zinskonditionen vorerst vorbei zu sein. In Zeiten nahezu ungebremst steigender Energiekosten ist das vor allem für die Mieter ein Ärgernis.

Clemens Vedder im Interview: Ich würde einen Dividendenausfall bei IVG explizit begrüßen!

Die Kurse von Immobilien AGs suchen weiterhin den Boden. Der Dax ist durch die 4.000er Hemmschwelle ohne Erröten gerutscht. Der bekannte opportunistische Investor Clemens Vedder kauft nach zwei Jahren Investmententhaltsamkeit 5,1 % IVG-Aktien. Wie passt das zusammen? Wir haben mit ihm vor dem aktuellen Dax-Sturz ein Interview geführt. Bevor Leichnitz die IVG auf seinen PC bekam, hätten wir Vedder bei „stabiles, unterbewertetes Unternehmen” bedenkenlos zugestimmt.


H. J. Krolkiewicz kommentiert und berichtet

Er kommentiert die positive Stimmung auf der ersten Baumesse des Jahres und berichtet wieder über Neues vom Markt und den Einsatz neuer Produkte in der Praxis.






Trends und Hintergründe

Wohnungswirtschaft und Facility Management – ein unauflöslicher Widerspruch? Wohnungswirtschaft heute meint nein, deshalb berichtet FM-Experte Dirk Trusheim in seiner Facility Management-Kolumne über Trends und Hintergründe aus der Branche.




Personalien im Februar

Der Volleyball-Bundesligist FT Adler Kiel wird DESWOS-Trikots tragen, Günter Wallraff schreibt mit Kölner Schülern ein Buch, ein neuer Eigenbetrieb für Bremer Immobilien soll das Firmengeflecht ersetzen, ein Workshop Soziale Stadt und Soziale Integrationon von Migranten fand in Berlin statt und bei Gassmann + Grossmann wurde die Geschäftsleitung neu geordnet.

Deswos bringt fachliche Hilfe beim Häuserbau!

Hilfe zur Selbsthilfe beim Bau von Wohnraum für Not leidende Familien und bei der Sicherung ihrer Existenzen, so lautet der Auftrag der DESWOS Deutsche Entwicklungshilfe für soziales Wohnungs- und Siedlungswesen e.V. Seit 40 Jahren bekämpft der gemeinnützige und private Verein Wohnungsnot und Armut in Entwicklungsländern. Ein Projekt bei dem auch Sie speziell helfen können.

Joachim Brech fragt: Wir werden immer älter.
Ist die richtige Frage schon gestellt: die Frage nach der Zeit?

Immobilien bestehen nicht nur aus vier Wänden. Wohnen ist nicht nur das sprichwörtliche Dach über dem Kopf. Wohnen ist geradezu der Focus für tief liegende Sehnsüchte und Wünsche: man sucht Geborgenheit, Selbstachtung, Anerkennung. Die Wohnbedürfnisse sind einerseits sehr individuell und andererseits von allgemeinen Bedingungen bestimmt, der Arbeitswelt, der Entwicklung der Stadt und des Quartiers, von demografischen Entwicklungen, kulturellen Trends. Kurz: Wohnen ist Leben. Und Wohnungen sollen zu einem guten Leben beitragen. Wohnen ist also ein Thema, das wir immer wieder in seinen komplexen Zusammenhängen betrachten sollten: DIE KOLUMNE.
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